Lern(T)raum Zeit – Konzept

Ein innovatives pädagogisches Konzept für eine zukunftsorientierte Schule

Mit der Lern(T)raum‑Zeit hat die Geschwister‑Scholl‑Grundschule Wallhausen im Sommer 2025 ein innovatives Lernkonzept verbindlich eingeführt, das Kinder aktiv in die Gestaltung ihrer eigenen Lernwelt einbezieht. Jeden Freitag öffnen wir für zwei Stunden neue Lernräume, in denen Schülerinnen und Schüler in altersgemischten Gruppen an selbstgewählten Projekten arbeiten – kreativ, forschend, selbstorganisiert und mit sichtbarer Begeisterung.

Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass Kinder viel mehr können, als man ihnen oft zutraut: Sie entwickeln eigene Ideen, übernehmen Verantwortung, planen Projekte, lösen Probleme und gestalten ihre Schule mit. Begleitet werden sie von Lehrkräften und externen Partnern, die nicht belehren, sondern unterstützen, inspirieren und echte Lerngelegenheiten schaffen.

Die Lern(T)raum‑Zeit ist damit weit mehr als ein besonderes Unterrichtsformat: Sie ist ein gelebter Beitrag zu einer Schule, die Kinder ernst nimmt, ihre Talente stärkt und sie mutig auf die Zukunft vorbereitet.

🌱 Lern(T)raum Zeit – Zukunft gestalten mit Kindern

Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über unser Konzept der Lern(T)raum Zeit. Sind Sie neugierig, dann erfahren Sie durch Scannen des QR-Codes am Ende der Seite mehr in unserem ausführlichen Konzeptpapier.

Die Geschwister-Scholl-Grundschule Wallhausen hat mit der „Lern(T)raum Zeit“ ein innovatives Lernformat geschaffen, das Kinder aktiv in die Gestaltung ihrer Bildung einbindet. Jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr arbeiten Schülerinnen und Schüler in altersgemischten Projektgruppen an selbstgewählten Themen – von Tieren in der Schule bis zur Umgestaltung von Lernräumen. Die Lehrkräfte begleiten diesen Prozess nicht als klassische Wissensvermittler, sondern als Lernbegleitende, die Impulse geben, unterstützen und Freiräume schaffen.

🎯 Ziele und Vision

  • Partizipation & Selbstwirksamkeit: Kinder entwickeln eigene Ideen, planen Projekte und setzen sie eigenverantwortlich um.
  • Zukunftskompetenzen: Kreativität, Teamarbeit, Problemlösung, digitale Fähigkeiten und Selbstorganisation werden gezielt gefördert.
  • Individuelle Entwicklung: Jedes Kind wird in seinem Lernprozess begleitet und gestärkt – ohne Notendruck, mit Fokus auf Talente und Interessen.

📚 Pädagogische Grundlagen

  • Interessenorientiertes Lernen: Projekte entstehen aus den Ideen der Kinder und fördern intrinsische Motivation.
  • Altersgemischte Teams: Ältere und jüngere Kinder lernen voneinander und miteinander.
  • Design Thinking: Kreative Problemlösung in klaren Phasen – von der Idee bis zum Prototyp.
  • Projektarbeit: Selbstorganisiertes Lernen mit echten Aufgaben, realen Lernorten und praktischen Herausforderungen.

🛠Organisation & Beteiligung

🕒 Struktur & Rahmen

  • Fester Wochenrhythmus: Jeden Freitag zwei Stunden Projektzeit.
  • Flexible Lernorte: Klassenzimmer, Bauernhof, Werkstatt oder Wald – Lernen findet überall statt.
  • Materialien & Ressourcen: Kinder recherchieren, planen und beschaffen Materialien selbstständig – unterstützt durch Schule, Eltern und externe Partner.

👥 Rollen & Begleitung

  • Lern(T)raum-Begleitende: Lehrkräfte, Ehrenamtliche und Fachleute begleiten die Kinder mit Herzblut und Expertise.
  • Kleine Gruppen: 10–15 Kinder pro Projekt ermöglichen intensive Betreuung und produktive Zusammenarbeit.
  • Projektwahl: Halbjährlich wählen die Kinder ihre Wunschprojekte – mit Prioritäten und klarer Struktur.

📈 Reflexion & Weiterentwicklung

  • Wöchentliche Reflexion: Kinder reflektieren ihre Erfahrungen und geben Feedback.
  • Kompetenzdokumentation: Selbsteinschätzung und Rückmeldung durch Lehrkräfte machen Lernfortschritte sichtbar.
  • Evaluation: Externe Hospitationen, Elternfeedback und Präsentationstage sichern Qualität und Weiterentwicklung.

🤝 Eltern & Kooperationen

  • Transparente Kommunikation: Elterncafés, Präsentationstage, Flyer und Homepage informieren regelmäßig.
  • Aktive Einbindung: Eltern können als Fachleute, Begleitpersonen oder Unterstützende mitwirken.
  • Externe Partner: Bauernhöfe, Musikschulen, Reitschulen und mehr bereichern die Projekte mit echtem Erfahrungswissen.

Die „Lern(T)raum Zeit“ ist mehr als ein pädagogisches Konzept – sie ist ein gelebter Wandel hin zu einer Schule, die Kinder ernst nimmt, ihre Ideen wertschätzt und sie auf die Zukunft vorbereitet. Eine Schule, die gemeinsam mit den Kindern wächst.

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